Linux-Server

Willkommen zur vierten Auflage »Linux-Server: Das Administrationshandbuch«!

Auch die vierte Auflage soll Ihnen als Systemadministrator als Anleitung dienen, die verschiedensten Dienste, die Ihnen ein Linux-System bereitstellen kann, schnell und einfach zu konfigurieren. Ohne große Umwege geht es schnell über die Konfiguration hin zu einem funktionsfähigen Dienst, den Sie dann an Ihre eigenen Bedürfnisse anpassen können. 

In der vierten Auflage haben wir unsere Erfahrungen aus den ersten drei Auflagen und das Feedback der Leser umgesetzt damit das Buch Sie bei Ihrer täglichen Arbeit noch besser unterstützen kann. Viele Themen wurden komplett überarbeitet, durch zusätzliche Optionen ergänzt und auf neuen Distributionen getestet. Zusätzlich sind neue Themen aus dem Bereich Monitoring, Backup und Sicherheit hinzugekommen. Samba ist jetzt wieder nur ein Kapitel, da wir nur noch auf Samba4 eingegangen sind.

Das Thema Systemd und journalctl wurde erweitert bzw. hinzu genommen.

Hier möchte ich Ihnen die Kapitel vorstellen, die ich für dieses Buch geschrieben habe:

Kapitel 5 – Berechtigungen
Das Thema Berechtigungen nimmt einen großen Bereich in der System- und Netzwerkverwaltung ein. Hier geht es nicht nur um Dateisystemrechte, sondern auch um den Einsatz von ACLs im Dateisystem. Von Quotas bis hin zum Einsatz von PAM und der
Beschränkung von Systemressourcen mit »ulimit«.Wenn Sie auch diese Punkte mit in
Ihre Planung einfließen lassen, können Sie die Sicherheit in Ihrer Umgebung verbessern.
Kapitel 12 – Syslog
In diesem Kapitle werden die unterschiedlichen Möglichkeiten angesprochen, Systemnachrichten zu protokollieren. Jeder der hier angesprochenen Möglichkeiten lassen sich auf alle Distributionen anwenden.
Zusammen mit Systemd ist das journalctl eine mächtige Lösung Auswertungen aus den Log-Dateien zu ziehen, weit besser und schneller als mit allen anderen Systemen. Aus diesem Grund, werden wohl in Zukunft alle Distributionen auf journalctl umstellen. Bei den aktuellen Suse-Distributionen wird nur noch journalctl eingesetzt, es sei denn, Sie installieren einen anderen Log-Daemon.

Kapitel 14 – Kerberos 
Wenn Sie in Ihrem Netzwerk verschiedene Dienste anbieten, für die eine Authentifizierung
benötigt wird, ist es sinnvoll, über ein Single Sign-on mithilfe von Kerberos nachzudenken. Ihre Anwender werden es Ihnen danken, wenn sie sich nur noch einmal anmelden müssen und dann alle Dienste im Netz nutzen können.

Kapitel 15 – Samba
In den heutigen Unternehmensnetzwerken gibt es kaum noch homogene Umgebungen.
Gerade im Serverbereich werden die Umgebungen immer heterogener. Da übernehmen sowohl Windows-Server als auch Linux-Server gemeinsam die unterschiedlichsten
Aufgaben. Im Clientbereich wird aber immer noch überwiegend Windows eingesetzt. Damit nun die Linux-Server gut in diese Landschaft integriert werden können, gibt es Samba.
Mit Samba4 wurde die Struktur von Samba komplett neu gestaltet. Jetzt ist es möglich, eine Active Directory-Umgebung aufzubauen, die einen Microsoft AD komplett ersetzen kann. Die Einrichtung einer NT-Style Domäne, wie unter Samba3, ist zwar auch noch möglich, aber nicht mehr sinnvoll, da Windows 10 in einer solchen Domäne kein (oder nur mit großem Aufwand) Mitglied werden kann. Aus dem Grund haben wir uns entschlossen, diese Möglichkeit in der neuen Auflage nicht mehr anzusprechen. 

Kapitel 16 – NFS
In Zeiten der zentralen Datenhaltung ist es besonders wichtig, dass Sie einen zuverlässigen Dienst haben, der für Ihre Anwender die benötigten Daten bereithält.
Mit NFSv4 steht Ihnen ein Dienst zur Verfügung, der Daten für Ihre Linux-Clients auf einem Server bereitstellen kann.

Kapitel 17 – LDAP
Verzeichnisdienste wie OpenLDAP ermöglichen es Ihnen, die Verwaltung der Ressourcen
zentral zu steuern und an mehrere Stellen zu replizieren. Je größer Ihr Netzwerk wird, um so wichtiger werden effiziente Verwaltung und Kontrolle aller Ressourcen. Mit OpenLDAP haben Sie einen Dienst, der Ihnen die tägliche Arbeit sehr stark erleichtern kann, da alle Ressourcen in einer hierarchischen Struktur abgelegt werden, die der Struktur Ihres Unternehmens entspricht. In diesem Kapitel lernen Sie OpenLDAP intensiv kennen.

Kapitel 18 – Druckserver
Seit Jahren ist es immer wieder in aller Munde: Das papierlose Büro. Aber in der Realität sieht es meist anders aus. Es wird immer mehr gedruckt und der Papierbedarf steigt immer weiter. Da also niemand ohne Drucker auskommt, soll in diesem Kapitel das Drucksystem rund um CUPS etwas näher betrachtet werden. Wir gehen der Frage nach, wie Sie einen Printserver so einrichten, dass er zu Ihrer Umgebung passt.

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